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Krifteler Gesangsworkshop

Das Dozententeam

H G Dechange1000Erste musikalische Erfahrungen sammelte der Bariton und Dirigent Hans Georg Dechange bei den Chören am Limburger Dom. Nach dem Studium (Kirchenmusik/Musikhochschule Frankfurt am Main und Gesang/Musikhochschule Mannheim) leitete er über ein Vierteljahrhundert die Musikschule Hofheim (Mitglied im VdM). In dieser Zeit initiierte er die „Hofheimer Orchesterwoche“ für Sinfonieorchester, gründete den KammerChor Hofheim und das Jugendsinfonieorchester des Main-Taunus-Kreises.  Parallel betätigte er sich als Sänger. Der Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes absolvierte u.a. einen Meisterkurs bei Kammersänger Hans Hotter (Wien) und ein Dirigierseminar bei Eric Ericsson (Stockholm). Unter seinen Konzerten ragen Aufführungen mit dem Ensemble Modern unter Ingo Metzmacher und mit dem Vokalensemble Frankfurt unter Ralf Otto heraus. Weitere Höhepunkte sind Konzerte an prominenten Orten wie dem Leipziger Gewandhaus, dem Limburger Dom, dem Kloster Maria Laach und der  Kathedrale von Chartres. Sein Repertoire reicht von Monteverdi bis zur Moderne. In zahlreichen Soloabenden stellte er u.a. die großen Zyklen von Schubert und Schumann wie auch Lieder von Brahms, Mendelssohn, Wolf, Strauß, Rachmaninoff, Ravel und anderen Komponisten vor.

Bild Norbert Henss1000   Britta Jacobus1000   Friederike Wiesner 512

Norbert Henß wirkt seit Gründung des Krifteler Gesangsworkshop an Pfingsten als Korrepetitor mit. Er studierte an der Frankfurter Musikhochschule Klavier bei Andreas Meyer-Hermann und Kammermusik und Liedbegleitung bei Rainer Hoffmann. Er unterrichtet als Dozent für Klavier an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt. Norbert Henß konzertiert als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter national wie international.  Im Rahmen der Tage für Neue Musik in Darmstadt wirkte er solistisch und kammermusikalisch bei mehreren Uraufführungen mit. Konzertreisen brachten ihn bis nach China und in die USA, wo er mit Dietmar Vollmert - Gründer und Schirmherr des Krifteler Gesangsworkshops - Schuberts Winterreise aufführte. Von Norbert Henß gibt es verschiedene Schallplatten-, Rundfunk- und CD-Einspielungen.

Die Mezzosopranistin Britta Jacobus gewann schon vor ihrem Gesangsstudium in Mainz den Förderpreis des „Bundeswettbewerbs Gesang“. Noch während des Studiums bekam sie ihr erstes Engagement an der Oper Frankfurt als „Lehrbube“ in „Die Meistersinger von Nürnberg“ und ihr erstes Soloengagement in Mainz als „Zaida“ in „Il turco in Italia“ von Rossini. Es folgten Aufträge an den Opernhäusern von Flensburg, Bremen, Leipzig und Chemnitz. In Chemnitz wurde sie später als festes Ensemblemitglied verpflichtet und sang große Partien wie Rosina, Hänsel, Erda, Orlovsky uvm. Nach Beendigung des Festengagements war Britta Jacobus bei verschiedenen Festspielen engagiert und wurde in Bad Hersfeld in der Rolle der „Carmen“ mit dem Opernpreis der Stadt Bad Hersfeld ausgezeichnet. Britta Jacobus widmet sich auch der Kirchenmusik und hat alle großen Alt/Mezzopartien aufgeführt.  Darüber hinaus tritt sie als Liedsängerin auf und präsentiert bekannte Zyklen wie „Die schöne Magelone“ von Brahms uvm.   

Friederike Wiesner erhielt ihre solistische Ausbildung im Fach Klavier bei Andreas Meyer-Hermann an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. In der Weimarer Liedklasse von Karl-Peter Kammerlander legte sie ihr Konzertexamen „mit Auszeichnung“ ab. Im Jahr 2012 war sie zum wiederholten Mal Finalistin beim Internationalen Hugo-Wolf-Liedwettbewerb in Stuttgart und wurde dort mit dem Sonderpreis für Liedpianisten ausgezeichnet. Beim Internationalen Wettbewerb „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ in Graz erhielt sie den ersten Preis sowie den Publikumspreis. Weiterhin erhielt sie beim Melodramen-Wettbewerb „Zdeněk Fibich“ in Prag den 1. Preis sowie weitere Sonderpreise. Friederike Wiesner ist Gewinnerin des Justus-Hermann-Wetzel-Stipendiums der UdK Berlin. Meisterkurse bei Hartmut Höll, Christoph Prégardien, Graham Johnson, Olaf Bär, Brigitte Fassbaender und Deborah Polaski gaben ihr wertvolle Anregungen. Friederike Wiesner hatte für drei Spielzeiten ein Gastengagement als Korrepetitorin an der Oper Frankfurt und spielte 2007 beim Label GENUIN die Brahmsschen Liebeslieder-Walzer ein.

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